Interhome und Graubünden Ferien kooperieren im Online-Vertrieb

Im Rahmen eines Mantelvertrags erhalten Bündner Tourismusorganisationen die Möglichkeit, bislang selbständig vermarktete Ferienwohnungen und Ferienhäuser den internationalen Vertriebskanälen von Interhome zuzuführen. Möglich macht dies eine spezifische technische Lösung, ein sogenanntes Interface, das automatisch Daten zwischen der Plattform Graubünden eTourism und Interhome abgleicht. Das Pilotprojekt mit Prättigau Tourismus konnte bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Als zweite Destination wird das Unterengadin (Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG) ihr Portfolio an Ferienwohnungen und Ferienhäuser mit Interhome verknüpfen. Weitere werden folgen. «Wir freuen uns, im Rahmen der Vereinbarung mit Graubünden Ferien künftig noch mehr Tourismusorganisationen einen attraktiven nationalen und internationalen Vertriebskanal zu öffnen», sagt Roger Müller, Chief Procurement Officer bei Interhome. Diverse Tourismusorganisationen, darunter auch solche aus Graubünden, profitieren bereits heute von einer Online-Buchungskooperation mit Interhome: Gstaad/Saanenmöser, Engelberg, Thunersee-Interlaken, Surselva, Amden/Weesen, Laax-Flims, Saas-Fee, Adelboden und Lenk.

Modulare Nutzbarkeit eines weltweiten Vertriebskanals
Die vielfältigen technischen Möglichkeiten solcher Interface-Lösungen, die Interhome in Kooperation mit den Anbietern Deskline/Feratel, TOMAS und Touristika entwickelt hat, erlauben eine modulare Nutzung. So kann etwa im Rahmen der Vereinbarung mit Prättigau Tourismus jeder einzelne Ferienwohnungsanbieter selbst entscheiden, ob er den zusätzlichen Vertriebskanal effektiv nutzen will. Dies geschieht in Absprache mit der Tourismusorganisation. Der Eigentümer ist also kein direkter Vertragspartner von Interhome. Wer mitmacht, profitiert von der Aufnahme seines Objekts in das weltweite Vertriebsnetz und kann sich einem potentiellen Millionen-Publikum mit hochaufgelösten Bildern und einem präzisen Angebotsbeschrieb in mindestens zwei bis drei Sprachen präsentieren.

Daniela Göpfert, Geschäftsführerin von Prättigau Tourismus, berichtet bereits von ersten Erfolgen. «Schon kurz nach Aufschaltung unserer Angebote auf dem Vertriebskanal von Interhome kamen erste Online-Buchungen rein. Wir sind zuversichtlich, dass der Tourismus in unserer Region von dieser Kooperation nachhaltig profitieren wird.» Gerade für kleinere Regionen wie das Prättigau seien derartige Vertriebspartnerschaften existentiell, so Göpfert. Auch für die Tourismusorganisation Surselva, die als eine der ersten Destinationen schweizweit seit 2011 mit Interhome zusammenarbeitet, hat sich die Vertriebspartnerschaft mehr als gelohnt: Ein Viertel aller Ferienhaus-Buchungen der Region stammen inzwischen von Interhome. «Unsere Gäste wurden so auch zunehmend internationaler», stellt Gérard Carigiet, Gérard Carigiet, Leiter Reservation von Surselva Tourismus, erfreut fest.

Interhome betreibt Verkaufsbüros in über 22 Ländern und ist mit seinem elektronischen Buchungssystem mit weltweit über 20‘000 Reisebüros und 3000 internationalen Buchungsplattformen verbunden. Die Interhome-Webseite ist in 40 Ländern und 13 Sprachen aktiv. Die Zahlen belegen das immense Vertriebspotenzial. «Wir sind glücklich über die neue Kooperation mit einem der führenden Ferienwohnungsvermittler Europas und versprechen uns davon neue Gäste für Graubünden», sagt Gaudenz Thoma, CEO von Graubünden Ferien.

>> Pressemitteilung herunterladen