Interhome Ferienhausreport 2014/15

Ferienhausreport zeigt: Schweiz ganzjährig das beliebteste Ferienland

Der starke Schweizer Franken hatte in der vergangenen Wintersaison noch keine grossen Auswirkungen auf das Buchungsverhalten der Schweizer Ferienhausgäste: Über 90% der Interhome-Kundschaft verbrachte die Winterferien im Heimatland. Für die bevorstehende Sommersaison sind die Inlandbuchungen seit Aufhebung des Euromindestkurses zwischenzeitlich stark eingebrochen, ziehen nun aber wieder an.

Der aktuelle Ferienhausreport, in dem der Schweizer Ferienhausspezialist Interhome halbjährlich die Buchungen der Schweizer Kundschaft auswertet, zeigt einmal mehr auf, dass die Schweiz im Winter als Ferienland trotz Preisnachteil gegenüber dem Ausland unantastbar an erster Stelle steht. Über 90% der Schweizer Interhome-Kunden haben in der vergangenen Wintersaison (1. November 2014 – 30. April 2015) Ferien im eigenen Land verbracht, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Das Wallis (43%), das Berner Oberland (12%) und die Zentralschweiz (11%) bleiben unverändert die Top 3 der beliebtesten Ferienregionen. 

Praktisch konstant gegenüber Vorjahr verhielt sich auch das Buchungsverhalten bezüglich Qualitätsstandard und Aufenthaltsdauer: Die grosse Mehrheit der Kunden wählte eine Drei-Sterne-Unterkunft (60%) und blieb fünf bis sieben Nächte in der Wohnung (76%). Wie bereits in den Vorjahren hat jedoch die Nachfrage nach Kurzaufenthalten unter vier Nächten sowie nach komfortableren Vier-Sterne-Unterkünften leicht zugenommen (+1 bzw. +2 Prozentpunkte). Eine grössere Trendwende zeigte sich hingegen bei der Anzahl reisender Personen: Waren im Winter 2013/14 nur 22% der Reisenden in trauter Zweisamkeit unterwegs, betrug ihr Anteil diesen Winter hohe 37%. Entsprechend verreisten die Schweizer weniger zu viert oder zu fünft (-8 Prozentpunkte) und in der Gruppe von sechs oder mehr Personen (-13 Prozentpunkte).

Sommer 2015: Schweiz-Buchungen ziehen nach zweimonatiger Flaute wieder an

Der Ferienhausreport 2014/15 wagt auch einen Ausblick auf die bevorstehende Sommersaison: 45% der Schweizer Interhome-Kundschaft wählte das eigene Land als Ferienziel, gefolgt von Italien, Spanien (beide 14% Buchungsanteil), Frankreich (12%) und Kroatien (3%). Per Ende April lag der Anteil der Inlandbuchungen der Schweizer noch um rund 10 Prozentpunkte unter Vorjahr, was gemäss Roger Müller, Länderchef Schweiz und Chief Procurement Officer bei Interhome, wohl eine direkte Auswirkung des Preisnachteils infolge des tiefen Eurokurses sein dürfte. Seit rund einem Monat beobachte man jedoch, dass die Nachfrage nach Sommerferien in der Schweiz wieder steigt. „Für den Sommer 2015 rechnen wir deshalb nur noch mit einem leichten Rückgang der Schweiz-Buchungen“, so Müller.